Japanische Kissen

Japanisches Bodenkissen, Zabuton, Meditationskissen — auf japanische Art am Boden sitzen

Rund oder eckig, aus Tatami, Stroh oder Baumwolle. Das japanische Bodenkissen — das Zabuton — ist die Grundlage der Kunst, in Japan am Boden zu sitzen: zum Essen, zur Meditation, zum Tee oder einfach zum Entspannen, in einer Tradition, in der der Boden ein Lebensraum ist.

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Im Westen sitzt man auf Stühlen, und der Boden ist der untere Teil des Raumes. In Japan ist es umgekehrt: Der Boden ist das Zentrum des häuslichen Lebens. Man isst dort um einen niedrigen Tisch, empfängt dort, meditiert dort, schläft dort auf einem Futon. Und um diese Lebensweise bequem zu machen, ist ein Objekt seit Jahrhunderten unverzichtbar: das japanische Bodenkissen, das Zabuton.

Diese Kollektion versammelt achtundzwanzig Modelle, die die ganze japanische Kunst des Bodensitzens abdecken — das klassische Bodenkissen, das Meditationskissen, das Zaisu mit Rückenlehne, das Stuhlkissen, in natürlichen Materialien (Tatami, Stroh, Baumwolle, Rattan) und runden oder quadratischen Formen. Eine andere Art, den Raum zu bewohnen, näher am Boden, gesetzter.

Japanisches Bodenkissen: das Zabuton, Grundlage des Lebens am Boden

Das japanische Bodenkissen — das Zabuton — ist das zentrale Stück dieser Kollektion. Es ist das flache und breite Kissen, auf dem man direkt am Boden sitzt, um einen niedrigen Tisch, für eine Mahlzeit, ein Gespräch oder einen Moment der Entspannung.

Das traditionelle Zabuton ist im Allgemeinen quadratisch, mit Baumwolle oder natürlichen Materialien gefüllt, fest genug, um das Körpergewicht zu tragen, aber weich genug für den Komfort. Unsere Modelle decken die quadratischen Formen (Heiho, Mokiro aus Tatami, Ogaki mit Blumen) und die runden (Enkei, Kadoma einfarbig) ab, in verschiedenen Materialien — Baumwolle (Shuka), geflochtenes Stroh (Anjo, Kuna, Futon), Tatami (Mokiro, und die Zabuton Fujida und Ebina).

Es ist das ideale Objekt für alle, die eine Ess- oder Entspannungsecke am Boden auf japanische Art schaffen wollen, oder einfach bequeme und dekorative Zusatzsitze in einem Wohnzimmer hinzufügen wollen.

Japanisches Meditationskissen: der Sitz für das Zazen

Das japanische Meditationskissen erfüllt eine spezifischere Verwendung. Die japanische Sitzmeditation (Zazen) verlangt eine stabile und gerade Haltung, und das Kissen spielt eine Schlüsselrolle: Indem es das Becken leicht erhöht, erlaubt es, den Rücken mühelos gerade zu halten und die Position länger zu halten.

Unsere Meditationsmodelle (Horoki, Shusu rund) sind für diese Verwendung gedacht — dicker oder dichter als ein einfaches Bodenkissen, bieten sie den nötigen Halt für ein längeres Sitzen. Das runde Format ist traditionell für die Meditation (es erinnert an das Zafu, das runde Zen-Meditationskissen).

Für alle zu bevorzugen, die Meditation, Bodenyoga praktizieren oder einfach einen stabilen Sitz für Momente der Ruhe suchen. In einer dafür vorgesehenen Ecke platziert, ist es auch ein Objekt, das zur Pause einlädt.

Zaisu: der japanische Bodenstuhl mit Rückenlehne

Das Zaisu ist ein im Westen weniger bekanntes, aber in Japan sehr verbreitetes Objekt: Es ist ein Bodenstuhl, ohne Beine, mit einer Rückenlehne ausgestattet. Man stellt ihn direkt auf den Boden oder auf ein Zabuton, und er bietet die Rückenstütze, die einem einfachen Kissen fehlt.

Unsere Zaisu-Modelle (Kitami einfarbig, Tohuda Bahashi) sind perfekt für alle, die am Boden leben wollen, ohne auf den Komfort der Rückenlehne zu verzichten — für die langen Mahlzeiten, die Arbeit an einem niedrigen Tisch, das Lesen oder die Abende im Wohnzimmer. Es ist der ideale Kompromiss zwischen dem traditionellen Bodensitz und dem Bedürfnis nach Lendenstütze.

Für einen um einen niedrigen Tisch organisierten Wohnraum erlaubt die Kombination von Zabuton und Zaisu, bequem zu empfangen, ohne westliche Stühle.

Japanisches Stuhlkissen, rund, quadratisch: Formen und Verwendungen

Über den Boden und die Meditation hinaus deckt die Kollektion weitere Verwendungen des japanischen Kissens ab.

Das Stuhlkissen (Sitzkissen) — Modelle Kasuga (flach für Stuhl), Yashio — legt man auf einen klassischen westlichen Sitz, um ihm Komfort und eine japanische Note zu bringen. Ideal, um Küchen- oder Bürostühle zu kleiden.

Bei den Formen bringt das runde japanische Kissen (Yehuga, Enkei, Kuna, Shusu, Kadoma) Sanftheit und Geselligkeit, während das quadratische japanische Kissen (Heiho, Mokiro, Ogaki) die traditionelle Form des Zabuton aufgreift. Das Runde für eine zeitgenössischere und sanftere Note, das Quadratische für die Authentizität.

Bei den Motiven reicht die Kollektion vom Blumenkissen (Narashino, Ogaki) bis zum Kawaii-Kissen (Itami), über die einfarbigen Modelle und ein Modell für Kinder (Hamusuta) — um ebenso gut ein Erwachsenen-Wohnzimmer wie ein Kinderzimmer zu kleiden.

Materialien und wie man sein japanisches Kissen auswählt

Die Materialien machen den ganzen Unterschied beim Komfort und Stil aus.

Die Baumwolle bietet die Sanftheit und die Pflegeleichtigkeit, ideal für einen täglichen Gebrauch. Das geflochtene Stroh und das Tatami bringen die Authentizität und die Festigkeit des traditionellen japanischen Kissens — rustikaler, näher am ursprünglichen Objekt. Das Rattan (Yachiyo) und der Samt (Nishio) tendieren zu dekorativeren Registern, zeitgenössisch oder gemütlich.

Drei Anhaltspunkte zur Wahl.

Der Gebrauch. Boden-Zabuton für die Mahlzeiten und die Entspannung, dichtes rundes Kissen für die Meditation, Zaisu für die Rückenstütze, Sitzkissen, um einen Stuhl zu kleiden.

Die Form. Quadratisch für die Tradition, rund für die Sanftheit, flach für einen Stuhl.

Das Material. Baumwolle für den Alltag, Stroh oder Tatami für die Authentizität, Samt oder Rattan für die dekorative Seite.

Die Kollektion wird regelmäßig aktualisiert, mit neuen Modellen, die im Lauf der Jahreszeiten hinzukommen. Wenn Sie das japanische Kissen entdecken, beginnen Sie mit einem Boden-Zabuton aus Baumwolle oder Tatami — dem vielseitigsten Einstieg, nützlich für eine Essecke, einen Zusatzsitz oder einen Moment der Entspannung. Es ist das einfachste Objekt, um diese japanische Kunst, möglichst nah am Boden zu leben, nach Hause zu bringen.